Mahnmalkultur - Zu viel, zu unübersichtlich? Heute ist ein Tag des Gedenken an die Nazi-Diktator nicht nur in Berlin - aber vor allem hier in der Hauptstadt. Vor 75 Jahren brannten die Bücher von Autoren, die den Nazis nicht passten. Monika Grütters, Bundestagsabgeordnete der CDU und Obfrau der Unionsfraktion für Kultur und Medien, im Gespräch mit rbb-INFOradio-Moderator Alexander Krahe: Audio-Datei im mp3-Format (04:33 min/2,14 MB) Bundespräsident Horst Köhler wird zum Jahrestag der Bücherverbrennung in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin-Mitte sprechen. Am Bebelplatz, dem damaligen Opernplatz erinnert eine gläserne Bodenplatte als Denkmal an die Bücherverbrennung. Und ebenfalls heute setzt das Denkmal für die ermordeten Juden Europas neue Akzente. Drei Jahre gibt es jetzt das Holocaust-Mahnmal in Mitte und es findet das erste Mal ein Konzert im Stelenfeld statt.  Der heutige Bebelplatz wurde vor 75 Jahren zum Tatort der nationalsozialitischen Bücherverbrennung.
Erinnerung an die NS-Zeit am heutigen Freitag - insgesamt gibt es rund 20 Denkmäler und Gedenkstätten in Mitte, die an die NS-Zeit erinnern. Neu ist das Denkmal für die Homosexuellen als Opfer der NS-Diktatur, im Bau ist das Projekt Topographie des Terrors. Quelle: www.inforadio.de  |