Prof. Monika Grütters, MdB,Vorsitzende des Kulturausschusses |
 



   
Interview - 01.06.2010
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Monika Grütters zu Gast bei „Klipp und Klar“ im Rbb

Am Dienstag, 01. Juni 2010, war Monika Grütters zu Gast bei „Klipp und Klar“. In der Sendung nahm die Erste Stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner CDU Stellung zum jüngst erfolgten Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler.

Das vollständige Video der Sendung sehen Sie hier.

Neben Monika Grütters waren der Herausgeber der Welt, Thomas Schmidt, der Journalist Holger Schmale und die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Linkspartei) die weiteren Teilnehmer der Diskussion, die von Justus Kliss moderiert wurde

Die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag zeigte sich bestürzt vom Rücktritt des Bundespräsidenten den sie „ als einen hervorragenden und sehr menschlichen Bundespräsidenten erlebt habe.“



In seiner Rücktrittserklärung habe sich der Bundespräsident sehr verletzt gezeigt, dies sei angesichts der teilweise völlig unangemessenen Kritik aus den Reihen der Opposition auch nachvollziehbar gewesen: „Insbesondere ein Mann wie Trittin, der gesagt hat: „es ist mit unserer Verfassung nicht zu vereinbaren, Kanonenbootpolitik zu betreiben“ , muss sich jetzt fragen lassen, welche Verantwortung er an dieser nun entstandenen Situation trägt.“

Die Abgeordnete empfahl, angesichts des Rücktrittes des Bundespräsidenten, der selbst ein Quereinsteiger in der Politik gewesen sei, zu überlegen, ob der Wunsch von Bevölkerung, Politik und Medien nach mehr Quereinsteigern wirklich ernst gemeint sei: „Wir rufen immer nach Quereinsteigern in der Politik und möchte eben nicht die stromlinienförmigen, die abgebrühten Politiker, dann fehlt diesen Quereinsteigern aber oft die politische Härte und gerade sie werden bei Fehlern besonders geschmäht, das ist keine Art, miteinander umzugehen.“

Auf die Frage, ob Angela Merkel den Bundespräsidenten nicht stärker hätte verteidigen können, machte Monika Grütters klar: „Es ist in der Bundesrepublik nicht üblich, dass sich Verfassungsorgane gegenseitig kommentieren. Daran hält sich Angela Merkel und das finde ich auch richtig.“

Im Hinblick auf eine mögliche Nachfolge von Horst Köhler konnte die Bundestagsabgeordnete darauf hinweisen, dass „Frau Merkel sich immer bemüht hat, parteiübergreifende Vorschläge zu machen. Sie ist keine Ideologin und deshalb bin ich sicher, dass auch diesmal ein sehr respektabler Vorschlag von ihr gemacht werden wird. Ich würde mich freuen, wenn dabei dann auch Mitglieder der anderen Parteien zustimmen könnten.“

   
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