Reisebericht zur Dienstreise nach Paris
Vom 11.-12. Februar war Monika Grütters als Repräsentantin des Deutschen Bundestag in Paris, um im Pariser Goethe-Institut zwei Ausstellungen zu eröffnen, die sich dem Fall der Berliner Mauer widmen.
Der Reisebericht der Abgeordneten wird im Folgenden dokumentiert:
Die Dienstreise nach Paris habe ich als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien durchgeführt, um als deutsche Repräsentantin an der Eröffnung der Ausstellungen „Szenen und Spuren eines Falls – Die Berliner Mauer im Fokus der Photographen“ und „Ortszeit“ durch das Goethe-Institut Paris teilnehmen zu können.
Nach meiner Ankunft am Charles de Gaulle Flughafen in Paris wurde ich von Herrn Dr. Alexander Huber, Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Paris, und Frau Sabine Belz, stv. Leiterin des Goethe-Instituts Paris, begrüßt.
Um 18.30 Uhr begann die Eröffnung der Ausstellung im Pariser Goethe Institut, an der unter anderem Frau Frédérique Calandra, Bürgermeisterin des 20. Stadtbezirks, und Herr Julien Bargeton, stellvertretender Bürgermeister des 20. Stadtbezirks, teilnahmen.
Als Vertreter der Ausstellungen waren Herr Ludger Derenthal, Direktor des Fotomuseums Berlin, und der „Ortszeit“-Fotograf Stefan Koppelkamm zugegen. Beide Ausstellungen widmen sich dem Fall der Berliner Mauer und zeigen Photographien, die während der historischen Zeit des Mauerfalls entstanden sind und damit bis heute gültigen Interpretationen jener Ereignisse liefern.

Monika Grütters diskutiert mit weiteren Besuchern die ausgestellten Photographien.
Die Ausstellung der „Szenen und Spuren eines Falls“ ist die erste Station der Wanderausstellung auf einer insgesamt elf Städte umfassenden „Weltreise“. Alle Redner betonten in ihren Grußworten, dass die Wahl Paris‘ als Ausganspunkt der Wanderausstellung ein Ausdruck der besonders engen Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich ist. Gemeinsam werden sich für die Dauer der Ausstellung Deutsche und Franzosen an einen der bedeutendsten Momente der jüngeren deutschen und europäischen Geschichte erinnern können.
Die Arbeiten der Photographen spiegeln verschiedene Eindrücke, Perspektiven und Deutungen der Ereignisse rund um den Mauerfall wider und bieten so auch dem Besucher der Ausstellung im Pariser Goethe-Institut die Möglichkeit, sich noch einmal differenziert mit dem Fall der Berliner Mauer auseinanderzusetzen.
Vor meiner Abreise am 12. Februar hatte ich noch Gelegenheit, die Arbeit des Pariser Goethe-Instituts kennenzulernen. Dr. Joachim Umlauf, der neue Leiter des Goethe-Instituts, stellte mir das Institutsgebäude, seine Mitarbeiter und die dort geleistete Arbeit vor.
Das Goethe-Institut hat 1961 seine Arbeit in Paris aufgenommen und ist seither eine der wichtigsten Institutionen für den deutsch-französischen Kulturaustausch. Im Gegensatz zu vielen anderen Goethe-Instituten kann das Institut in Paris bundeseigene Räumlichkeiten nutzen.
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