Erfahrungsbericht von PPP-Stipendiatin Pauline Weder

18.03.2016

Pauline Weder wurde von Monika Grütters ausgewählt, in 2014/2015 ein Jahr in den USA zu verbringen. Lesen Sie hier ihren Bericht:

Im August begann mein großer Traum für 1 Jahr in den USA zu leben. Meine neue Heimat sollte in Nevada sein, um es genauer zu sagen, es ging nach Las Vegas, die Stadt mit den unendlich vielen Casinos, die Stadt die niemals schläft. Nach 25 Stunden kam ich übermüdet, aber glücklich bei meiner Gastfamilie an.

Obwohl ich noch Ferien hatte, habe ich schon am 1 Tag, meine Gastschwester zum „Band camp" in unserer High School begleitet. Dort lernte ich schon meinen besten Freund Casey kennen, der für mich ein sehr wichtiger Mensch in diesem Jahr geworden war. Am ersten Schultag gab es eine große Eröffnungsveranstaltung, wo ich mit dem Chaparral Cheerleader Team auftrat.

Trotz anfänglicher Sprachbarrieren, fand ich ziemlich schnell Freunde in der High School und im Cheerleader Team. Dort entwickelte sich eine ganz besondere Freundschaft zu Jessica einem Teammitglied und Ihrer Familie die sehr viel mit mir unternommen hat.

Die amerikanische High School fand ich total toll, da man sich seine Lieblingsfächer aussuchen konnte und es auch ein großes Angebot von Sportarten gab. Die Schule dort ist auch locker, es macht Spaß und die Lehrer sehen viele Dinge nicht so eng.

Ein sehr gefeiertes Fest in Amerika ist Halloween, wo das Haus schon 1 Monat vorher zum Gruselkabinett um dekoriert wird. Jessicas Familie feierte eine riesen Party zu der sie alle Freunde und auch mich einluden.

Nach kurzer Zeit merkte ich, dass meine Gastfamilie und ich nicht zu einander passten. Auf der Suche nach einer neuen Gastfamilie bat Jessicas Familie mir an, mit Ihnen zu leben. Darüber war ich sehr froh und dankbar. In meiner neuen Gastfamilie erlebte ich das Gefühl wie es ist Geschwister (Jessica 16 und Carly 14) zu haben. Durch die liebevolle Art und Aufmerksamkeit verlor ich recht schnell mein Heimweh und fühlte mich, wie ein Teil der Familie.
Wie wir es aus amerikanischen High School Filmen kennen ging ich auch zum Homecoming und Prom mit meinen Freunden.