VERANSTALTUNGSTIPP: DIE GESCHICHTE DES CELLOS, DAS AUSCHWITZ ÜBERLEBT HAT

Am 27. Januar 2018 um 20 Uhr wird der Künstler Gerhard Hoffmann in der Heilig-Kreuz-Kirche mit seiner Performance die Geschichte eines jungen Cellisten erzählen, der sich, mitten aus dem Leben in Berlin gerissen, plötzlich im Konzentrationslager Auschwitz wiederfindet.

Dort wird er zum Lagerorchester abkommandiert. Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass dieses weniger der Unterhaltung dient, sondern zur musikalischen Begleitung von Exekutionen und Misshandlungen der Häftlinge zusammentritt. Die Musik im KZ diente dem Zweck, die Menschen zu erniedrigen, ihren Willen zu brechen oder sie als Musiksklaven, die zum Amüsement des Lagerkommandanten spielen mussten, zu missbrauchen. Privat war es den Häftlingen weder erlaubt, zu musizieren, noch zu komponieren. Wer sich darüber hinwegsetzte, riskierte sein Leben.

Unmittelbar nachdem der junge Cellist für die Gattin des Lagerkommandanten zu deren Zerstreuung gespielt hatte, schickte man ihn in die Gaskammer.

 

Eckdaten:

Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin

Samstag | 27. Januar 2018 

Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr

Benefizveranstaltung anlässlich des Holocaust-Gedenktages

Unkostenbeitrag: 5 Euro


Weitere Informationen:

http://eventjet.at/ticketjet/event/8940

www.facebook.com/CelloAuschwitz-363908094022794/