Prof. Monika Grütters, MdB,Vorsitzende des Kulturausschusses |
 



   
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23.04.2008

Erster Kultursalon der CDU/CSU-Fraktion

Am 23. April 2008 veranstaltete die CDU/CSU-Fraktion ihren Ersten Kultursalon unter der Kuppel des Deutschen Bundestages. Für Politik und Kultur sollte ein Rahmen zum Dialog geschaffen werden. Monika Grütters freute sich, dass so viele Berlinerinnen und Berliner aus Politik, Kunst und Kultur und der interessierten Bürgerschaft ihrer Einladung folgten. Bis auf den letzten Platz war der Saal, in dem sie eine Diskussionsrunde leitete, gefüllt.


Diskussionsrunde im CDU/CSU-Fraktionsvorstandssaal

 „Kultur – nur noch für eine Elite?“ lautete der provokante Titel des Werkstattgespräches, das Prof. Monika Grütters, MdB, auf dem Ersten Kultursalon der CDU/CSU-Fraktion moderierte. Ihre Podiumsgäste waren Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (CDU), Prof. Dr. Peter Mussbach, Intendant der Staatsoper Unter den Linden, Stephan Märki, Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Michael Grosse, Generalintendant der Schleswig-Holsteinischen Landestheater / Sinfonieorchester GmbH und Silke Fischer, Direktorin des Deutschen Zentrums für Märchenkultur, Märchenland e.V..


Prof. Monika Grütters im Gespräch mit Michael Grosse, Stephan Märki und Silke Fischer (v.l.n.r)

Lediglich 1,8 Prozent aller öffentlichen Haushalte fließen in die Kulturförderung in Deutschland. Gemessen an der großartigen Wirkung die Kunst und Kultur in und für unsere Gesellschaft entfalten, ein geringer Aufwand meinte Monika Grütters in ihrem Eingangsstatement. So sei die Theater- und Orchesterlandschaft Deutschlands in ihrer Dichte und Vielfalt nach wie vor weltweit einzigartig. Diesen kulturellen Reichtum unseres Landes, der sich auch auf andere Kunst- und  Kulturfelder erstrecke, gelte es zu pflegen und allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Er sei eine Basis zeitgenössischer, künstlerischer Ausdruckformen und prägend für  unsere Wertvorstellungen und unser Selbstverständnis. Das durchaus große Interesse an tradierten Kulturangeboten werde u.a. in den Auslastungszahlen der deutschen Bühnen deutlich. Ist es also wirklich nur eine Elite, ein vorwiegend älteres, bürgerliches und wohlhabendes Publikum das die Reihen füllt

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