Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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10.10.2015
Praktikumsbericht von Helena Raspe
 
Immer wieder haben junge Menschen die Möglichkeit, bei einem Praktikum im Bundestagsbüro von Monika Grütters einen Einblick in die politische Arbeit einer Bundestagsabgeordneten zu erhalten. Im Folgenden berichtet Praktikantin Helena Raspe von ihren Erfahrungen im Deutschen Bundestag:

"Ich interessiere mich schon länger für das tagespolitische Geschehen und beginne diesen Herbst ein Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ein Praktikum im politischen Zentrum Deutschlands schien mir der optimale Einstieg ins Studium zu sein. Ich hatte Glück: Im Sommer 2015 konnte ich ein fünfwöchiges Praktikum im Bundestagsbüro der Kulturstaatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters absolvieren.


Monika Grütters und Helena Raspe auf der Terrasse des Kanzleramts.
 
Der Bereich Kulturpolitik hat mich besonders gereizt, weil ich schon in Rom durch die berufliche Tätigkeit meines Vaters mit Kunst und Kulturgeschichte konfrontiert wurde. Die Freude an Film und Literatur habe ich in meiner Freizeit entdeckt. Außerdem war ich besonders auf den Blick hinter die Kulissen der Parteipolitik gespannt: Wie Entscheidungen, die im Plenum diskutiert werden, in Ausschüssen und AGs vorbereitet und ausgearbeitet werden, wie sich Allianzen bilden und wie politische Konfliktkultur konkret aussieht. Deshalb konnte ich in zweierlei Hinsicht von meinem Praktikum profitieren: Einen Blick hinter die Kulissen der Parteipolitik werfen und andererseits die lebendige und sich fortwährend wandelnde Kulturlandschaft Berlins erleben.
 
Konkret habe ich vor allem drei Bereiche der politischen Arbeit in Berlin kennengelernt: Zum einen die tägliche Arbeit im Bundestagsbüro von Frau Grütters, darüber hinaus ihre repräsentativen Verpflichtungen, und schließlich durfte ich auch am allgemeinen Praktikanten-Programm der Union teilnehmen.
 
Zunächst zum Bundestagsbüro. Dort arbeitet ein engagiertes Team, bestehend aus Herrn Keller, Frau Dr. Bour und Frau Zumkley, die das Büro dirigiert. Im Alltag herrscht dort ein angenehmes Arbeitsklima und ein freundlicher Umgang. Ich durfte jederzeit Fragen stellen und wurde bei meinen Aufgaben unterstützt. Anfangs habe ich mich gewundert, wie selten ich Frau Grütters zu Gesicht bekam. Bald habe ich begriffen, dass sie nicht in erster Linie Mitglied des Bundestags ist, sondern als Kulturstaatsministerin hauptsächlich im Bundeskanzleramt beschäftigt ist. Was sie als Abgeordnete nicht schafft, erledigt ihr Büro für sie: Es kümmert sich unter Anderem um Frau Grütters' Homepage als Bundestagsabgeordnete inklusive Newsletter und Berichte ihrer politischen Arbeit, bearbeitet ihre Post, insbesondere Bürgerbriefe aus ihrem Wahlkreis, und verfasst Pressemitteilungen. In diesen Bereichen durfte ich auch selbst Texte verfassen, wobei mir kreative Aufgaben wie das Verfassen von Kulturtipps für die Homepage besonderen Spaß gemacht haben. Ich habe vor allem gelernt, adressatenorienterter zu schreiben, da die von mir entworfenen Grußworte oder Mitteilungen an verschiedenen Orten und für unterschiedliches Publikum publiziert werden sollten.
 
Hin und wieder durfte ich Frau Grütters zu besonderen Abendveranstaltungen im Kulturbereich begleiten. Frau Grütters hat alleine im September zwei große Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau eröffnet: Zuerst durfte ich einen Blick auf die Ausstellung „Die Linie“ über die künstlerische Laufbahn Piet Mondrians werfen, eine Woche später begann die Ausstellung der Sammlung Würth, die Werke von der Spätgotik bis in die Gegenwart umfasst, von Holbein über Picasso bis zu Baselitz. Die Kulturstaatsministerin hat jeweils eine Rede zu den deutsch-niederländischen Kulturbeziehungen und zur geplanten Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes gehalten.
 
Im selben Museum fand auch die Aufführung des Films „Der Staat gegen Fritz Bauer“ mit anschließendem Gespräch in Anwesenheit des Regisseurs Lars Kraume und des Hauptdarstellers Burghart Klaussner statt. Sie war von der Staatsministerin organisiert worden, um diesen für die Aufarbeitung der deutschen Geschichte besonders wertvollen Film zu unterstützen. Auf diesen Veranstaltungen habe ich gemerkt, wie wichtig Frau Grütters ihre Aufgabe ist, national wertvolle Kulturprojekte zu fördern und die rechtlichen Rahmenbedingungen im Kultur- und Medienbereich kontinuierlich zu verbessern.
 
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