Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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21.02.2017, 19:42 Uhr | Vor Ort Übersicht | Drucken
Kulturdialog der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Potsdam

Monika Grütters zum Thema „Kultur als wertvolles Gut für Land und Leute“

Anlässlich der Finissage der Ausstellung „Deutschland – Deine Künstler“ fand der Kulturdialog Brandenburg im Landtag in Potsdam statt. Der Kulturdialog ist eine Initiative des CDU-Fraktionsvorsitzenden Ingo Senftleben MdL im Landtag Brandenburg.

Neben Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, waren zur Diskussion Torsten Schulz, Professor an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, sowie Verena Keysers, Programmchefin des Kulturradios des rbb eingeladen. Zahlreiche brandenburgische Kulturverantwortliche und Kreative verschiedener Sparten waren im Publikum vertreten.

Anja Heinrich im Gespräch mit Monika Grütters, Torsten Schulz, Verena Keysers, Ingo Senftleben (v.l.n.r.) (Foto: Franziska Rode)
 
In ihrer Rede zum Thema „Kultur als wertvolles Gut für Land und Leute“ betonte Monika Grütters die Kraft, die von Kunst und Kultur ausgehen kann. Diese übersteige bisweilen jene der Politik und des Geldes und werde gerade deshalb in der heutigen Zeit umso mehr gebraucht. In ihrer Rolle als Staatsministerin für Kultur und Medien betonte Monika Grütters die Funktion der Bundeskultur-förderung, welche sich gemäß der Kulturhoheit der Länder auf Aufgaben von überregionaler sowie gesamtstaatlicher Bedeutung konzentriert.

Ingo Senftleben bedankt sich bei Monika Grütters
(
Foto: Franziska Rode)

Ausführlich würdigte Monika Grütters zudem das Engagement der brandenburgischen Kulturschaffenden sowie die Arbeit der Gedenkeinrichtungen, unter anderem die Gedenkstätte und das Mu-seum Sachsenhausen, die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, die Dokumentationsstätte Zuchthaus Brandenburg/Havel und die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.
 
Deutlich wurde ihre Haltung bei der gerade in den Ländern und Kommunen immer wieder geführten Einspardebatte, die auch Kunst und Kultur betrifft. An der Kultur zu sparen sei nicht nur haushaltspolitisch, sondern vor allem gesellschaftspolitisch kurzsichtig, weil gerade Kunst und Kultur einen großen Einfluss darauf haben, wie wir unser Zusammenleben gestalten, wie human ein Gemeinwesen ist und wie kulturelle Vielfalt in Deutschland wahrgenommen wird. Sie könne Verbindendes sichtbar machen, wo das Trennende die Wahrnehmung beherrscht sowie Perspektiven verschieben und Vorstellungsräume erweitern. Es gelte, gerade jetzt Werten jenseits ökonomi-scher Verwertbarkeit durch Kunst und Kultur Gehör zu verschaffen.
 

   
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