„Barbara Klemm und Fritz Klemm – Fotografie und Malerei“ im Deutschen Bundestag

Anlässlich des 80. Geburtstags von Barbara Klemm zeigt der Deutsche Bundestag vom 5. März bis 5. Juli 2020 Arbeiten der Fotografin im Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Es werden zwei Fotozyklen präsentiert, die Menschen im Museum sowie Fotografien aus den Jahren 1989 und 1990 zeigen.
In Ergänzung und zugleich als Kontrast zu den Fotografien werden außerdem Gemälde und Collagen ihres Vaters, des Malers Fritz Klemm, ausgestellt.

Barbara Klemm gehört zu den großen Fotografinnen der Nachkriegszeit: Politische Umbrüche, historische Momentaufnahmen berühmter Staatsmänner und Reisedokumentationen aus aller Welt hat sie fotografiert. Mit ihren Arbeiten dokumentierte sie das Zeitgeschehen ebenso wie den Alltag in allen Facetten.
Barbara Klemm wurde am 27. Dezember 1939 in Münster/Westfalen geboren. 45 Jahre lang arbeitete sie bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, von 1970 bis Ende 2004 als Redaktionsfotografin mit den Schwerpunkten Feuilleton und Politik. Im Jahr 2010 wurde sie in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen.

Ihr Vater, Fritz Klemm, wurde am 14. August 1902 in Mannheim geboren. Bis zum Jahr 1970, dem Jahr seiner Emeritierung, entstanden ungefähr 40 „Caparol“-Gemälde, danach vermehrt Zeichnungen und Collagen. Fritz Klemm starb am 17. Mai 1990 in Karlsruhe. Zahlreiche Ausstellungen würdigen sein Werk.

Die Ausstellung ist geöffnet von Di bis So, 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.