„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ - Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

06.01.2021

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten steht 2020/2021 unter dem Motto „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“. Sport begegnet uns allen überall. Durch die Corona-Pandemie wurde der Sport, wie wir ihn kennen, jedoch zeitweise stillgelegt. In der Krise wurde deutlich: Sport ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern er nimmt vor allem für die Gesellschaft eine wichtige Rolle ein.

Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren sind eingeladen, im Rahmen des Geschichtswettbewerbes auf historische Spurensuche zum Thema „Sport“ zu gehen.
Coronabedingt wird die Teilnahme am Geschichtswettbewerb in diesem Jahr anders sein - das Lernen in großen Gruppen muss verstärkt digital stattfinden, außerschulische Lernorte sind nicht wie gewohnt zu besuchen und Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen können nur auf Abstand oder über das Telefon realisiert werden.
Hinweise und Tipps für eine Spurensuche in der aktuellen Corona-Zeit gibt’s hier: www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/teilnehmerbereich

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2021. Die Beiträge können auf der Website www.gw-einreichen.de eingereicht werden.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine persönliche Urkunde. Darüber hinaus lobt die Körber-Stiftung 550 Geldpreise auf Bundes- und Landesebene aus. Die Auszeichnung der besten Arbeiten in den Bundesländern erfolgt auf den Landespreisverleihungen. Die 250 Landessieger im Wettbewerb haben anschließend die Chance, auch einen von 50 Bundespreisen zu gewinnen. Die Erstpreisträger und ihre Tutoren werden vom Bundespräsidenten persönlich in Schloss Bellevue ausgezeichnet.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über den Geschichtswettbewerb 2020/21:
„Wie der Sport in sehr kurzer Zeit ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft geworden ist: das finde ich eine unglaublich spannende Geschichte. Und ich meine nicht nur den großen, professionellen Sport, bei dem die meisten von uns nur zuschauen. Ich meine die Tatsache, dass eine Stadt ohne Fitness-Studios nicht mehr denkbar ist, dass Millionen für sich alleine laufen, mit Musik im Ohrhörer oder ohne; ich meine, dass Millionen Menschen in Vereinen Sport machen, dass dabei Menschen mit Behinderung integriert werden, dass dabei Menschen unterschiedlichster Herkunft Teams und Mannschaften bilden, dass dabei der einzelne durch Freude an der eigenen Leistung Selbstbewusstsein und Lebensfreude bekommen kann.
Sport hat auch eine politische Dimension: er kann die Welt um ein einzelnes Ereignis wie Olympische Spiele versammeln, er kann aber auch für Propaganda missbraucht und instrumentalisiert werden. Sportgeschichte gibt es überall zu finden und zu erzählen: in der eigenen Familie, in den Vereinen in der Nähe, an Schulen, in Betrieben. Sport in den Medien ist auch ein Thema. All das im Großen wie im Kleinen zu erforschen und dessen Geschichte darzustellen, das finde ich hochinteressant.“

Alle Informationen rund um den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten finden Sie auf den Seiten der Körber-Stiftung: www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/wettbewerb-202021