Deutscher Lokaljournalistenpreis der KAS – Jetzt bewerben!

21.01.2022

Dier Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet auch in diesem Jahr Journalistinnen, Journalisten und Redaktionen aus, die Vorbildliches für den deutschen Lokaljournalismus geleistet haben. Denn mit ihrer Arbeit vor Ort stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.

Im Gründungsdokument des Deutschen Lokaljournalistenpreises heißt es:
„In einer von Informationen überfluteten Welt orientiert der Lokalredakteur den Bürger auf seine eigentliche, sein Leben bestimmende Umwelt, macht sich darin zum Anwalt des Bürgers. Er bringt Nähe und bürgerliches Verantwortungsbewusstsein in die Städte und Gemeinden. Er trägt wesentlich dazu bei, die demokratische Kultur in unserem Land zu pflegen und weiter zu entwickeln.“

Für den Wettbewerb können Arbeiten eingereicht werden, die vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Wettbewerbsjahrgangs in einer in Deutschland erscheinenden Zeitung oder deren Onlineauftritt veröffentlicht worden sind. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 3.000 Euro und der 3. Preis mit 1.500 Euro. Außerdem wird ein Sonderpreis für Volontärsprojekte vergeben, der mit 2.000 Euro dotiert ist.
Die Jury wählt aus den eingegangenen Arbeiten bis zum Frühsommer die Preisträger aus. Zu der sechsköpfigen Jury gehören:
• Jana Klameth, stellv. Chefredakteurin der Freien Presse in Chemnitz
• Inken Boyens, Verlegerin und Geschäftsführerin der Boyens Medien GmbH & Co. KG in Heide
• Dr. Jost Lübben, Chefredakteur der Westfalenpost und der Westfälischen Rundschau
• Jasmin Off, Mitglied der Chefredaktion im RedaktionsNetzwerk Deutschland und Leiterin digitale Transformation im Regionalen
• Uwe Conradt, Oberbürgermeister  von Saarbrücken
• Dr. Jochen Blind, Pressesprecher der Konrad-Adenauer-Stiftung und Leiter des Medienzentrums

Im Preisjahrgang 2020 wurden insgesamt 354 Arbeiten eingereicht.
Der erste Preis ging an den Südkurier für die Corona-Berichterstattung mit dem Schwerpunkt der Grenzschließung zur Schweiz. Den zweiten Preis bekam die Hamburger Morgenpost für die Serie „Jüdisches Leben in Hamburg“. Den dritten Preis erhielt der Hanauer Anzeiger für die erste Ausgabe nach dem Terror-Anschlag (21. Februar 2020), bei dem elf Menschen getötet worden waren. Der Sonderpreis für Volontärsprojekte wurde an die Rheinische Post für das Projekt „Die RheinStories“ vergeben.

Weitere Informationen über den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie alle Details rund um das Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website www.deutscher-lokaljournalistenpreis.de.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Pressesprecher der Konrad-Adenauer-Stiftung Dr. Jochen Blind – E-Mail: jochen.blind [at] kas.de / Telefon: 030-26996-3227.