Die Geschichte des Cellos, das Auschwitz überlebt hat - Konzert Performance Lesung

Dies ist die Geschichte eines jungen Cellospielers, der mitten aus dem Leben in Berlin gerissen, sich plötzlich im Konzentrationslager Auschwitz wiederfindet.

Als man herausfindet, dass er Cellospieler ist, wird er zum Lagerorchester abkommandiert. Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass dieses weniger der Unterhaltung dient, sondern dass es zu den Exekutionen und Misshandlungen der Häftlinge spielen muss.

Sinn und Zweck der Musik war, die Menschen zu erniedrigen, ihren Willen zu brechen oder sie als Musiksklaven zu missbrauchen, die zum Amüsement des Lagerkommandanten Konzerte geben mussten.

Privat war es den Häftlingen nicht erlaubt zu musizieren, und es war ihnen verboten zu komponieren. Wer dies nicht befolgte, riskierte sein Leben. Musik durfte ihnen kein Trost sein. Sie gehörte ihnen nicht mehr.

Doch kaum hatte der junge Cellospieler der Gattin des Lagerkommandanten aufgespielt, findet er sich in der Gaskammer wieder.


Eckdaten / Programm:

Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin
Sonntag, 27. Januar 2019
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr


• Gelesen von Marianne Rosenberg
• Juan Raso – Cello
• Javier Aguilar – Geige
• Santiago Gervasoni Klavier
• Arif Uzun – Breakdance
• DJ Bob Klangteppich

Gerhard Hoffmann: Text, Regie und Produktion


1
Prolog
Eric Satie: Gnossienne No.1

2
Berlin 1930
Johann Sebastian Bach: Air

3
Exekution
Ernest Bloch: Prayer

4
Trost
Max Bruch: Kol Nidrei

5
Gaskammer 1
Gabriel Fauré: Élégie

6
Im Jenseits das Glück
El Cant dels Ocells

7
Amüsement
Dmitri Shostakovich: Jazz Suite No.2 Vi. Waltz 2

8
Gaskammer 2
Maurice Ravel: Kaddisch

9
Tod
Stille

10
Leben
Dirindindin (Oh com’é bella l’uva fogarina)


*
Klangteppich
DJ Bob