Digitale Kaffeepause auf dem Synodalen Weg

19.05.2022

Prof. Monika Grütters spricht mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund über Ihre Vision für die Arbeit bis zur 4. Synodalversammlung.

Prof. Grütters und der Katholische Deutsche Frauenbund

„Wir müssen aus der Blase raus und rein in die Gemeinden“ – erklärte Prof. Monika Grütters ihre Vision für die Arbeit bis zur 4. Synodalversammlung – „hier ist was Gutes entstanden, wir sind langsam auf Erfolgskurs.“
In der jüngsten Sitzungswoche traf sich Professorin Monika Grütters mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund zu einer digitalen Kaffeepause und sprach über ihre Arbeit im Zentralkomitee der Katholiken und für den Synodalen Weg. Der Synodale Weg ist ein Format für eine strukturierte Debatte innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, die sich dem Leitgedanken verschreibt, als getaufte Frauen und Männer, die „Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes“ (Tit 3,4 EU) in Wort und Tat zu verkündigen, so dass Menschen die Frohe Botschaft Gottes in Freiheit hören und annehmen können. Die katholische Reformdebatte will die Voraussetzungen dafür verbessern, dass diese Aufgabe glaubwürdig erfüllt werden kann.


Darin sind vier Themenschwerpunkte für den Gesprächsprozess verankert:
       1. Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag
       2. Priesterliche Existenz heute
       3. Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche
       4. Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft

Es sind existenzielle Fragen, die eines fortwährenden Austausches bedürfen. „Und so sind diese Begegnungen bedeutend, aus denen alle Beteiligten wichtige Impulse mitnehmen und sie im kleinen oder großen Rahmen mit anderen fortführen!