Diskussionsabend der CDU Berlin mit Friedrich Merz

26.03.2019

Mit fast 300 Mitgliedern gut besucht war der Diskussionsabend unter dem Titel „Zukunft der westlichen Wertegemeinschaft“, den die CDU Berlin am 25. März 2019 veranstaltete. Als Gastredner konnte der Landesverband Friedrich Merz gewinnen. In seinem Eingangsstatement begrüßte der Generalsekretär der CDU Berlin, Stefan Evers, dass sich Friedrich Merz die Berliner CDU für seinen ersten großen öffentlichen Auftritt nach dem Parteitag im vergangenen Dezember ausgesucht hatte.

In seinem Impuls betonte Friedrich Merz die historische Dimension des Brexits und der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten für die Zukunft der westlichen Wertegemeinschaft. Er machte deutlich: „Populismus ist der Feind jeder parlamentarischen Demokratie“. Es gehe um nichts weniger als die Zukunft der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.  Seine Erwartung sei deshalb, dass die CDU sich ohne Wenn und Aber für die repräsentative Demokratie stark mache. Um diese zu stärken, müsse die CDU sich „nach innen ihre Integrationsfähigkeit und nach außen ihre Streitfähigkeit bewahren“ und um die Mitte der Gesellschaft werben.

Im anschließenden Gespräch beantworteten die Berliner CDU-Vorsitzende Monika Grütters und Friedrich Merz Fragen der Mitglieder, Jan Peter Luther, Bundesgeschäftsführer der Senioren-Union, moderierte. Auf die Frage nach dem Umgang mit dem Islam berichtete Monika Grütters davon, wie sie sich erfolgreich für ein Kreuz auf der Kuppel des neu gebauten Stadtschlosses eingesetzt hatte. „Wir haben gesagt, wir bauen das historisch wieder auf und nicht, ‚wir bauen das historisch wieder auf, aber ohne Kreuz‘. Nur wer seine eigenen Werte kennt und sich ihrer sicher ist, kann auch offen für Anderes sein“, erklärte sie.

Der Diskussionsabend war die Abschlussveranstaltung des Mitgliederdialogs der CDU Berlin zum  Grundsatzprogramm. Ihm vorausgegangen waren schon zwei Regionalkonferenzen am 11. und am 18. März 2019, bei denen die Mitglieder über selbstgewählte Themen wie „Sicherheit“ und „christliches Menschenbild“ und ihre Bedeutung für die CDU diskutierten.