Gespräch mit dem CSD Berlin e.V.

29.09.2021

Monika Grütters empfing den Vorstand des CSD Berlin e.V. in ihrem Büro, um mit ihm über die Arbeit des Vereins, den diesjährigen Christopher Street Day in Berlin am 24. Juli 2021 und die nächsten Projekte zu sprechen.

Im fünfköpfigen Vorstand ist Marc-Eric Lehmann zuständig für Finanzen und Administration. Er betonte die Rolle des CSD für die Community, aber auch für viele Kulturschaffende in Berlin und darüber hinaus. Marc-Eric Lehmann: „Für unsere Kulturschaffenden ist das NEUSTART KULTUR- Programm während der Corona-Pandemie sehr hilfreich gewesen, und es wird auch 2022 weiterhin notwendig und richtig sein.“

Der Christopher Street Day-Parade 2021 war die größte Demonstration in Berlin seit Beginn der Coronakrise, an der auch zahlreiche Berliner Politikerinnen und Politiker teilnahmen. Das traditionell danach stattfindende Konzert am Brandenburger Tor musste in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Save Our Community - Save Our Pride“. Neben der Einforderung von Rechten Homosexueller, sollte damit auch auf die schwierige Situation vieler Einrichtungen für die queere Community aufmerksam gemacht werden, deren Existenz aufgrund der Krise bedroht ist.

Monika Grütters:
„Nie wieder sollten Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe um ihre Akzeptanz und ihre Sicherheit fürchten müssen. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.
Der CSD Berlin e.V. steht für ein wichtiges Anliegen: Toleranz. Auch deshalb ist seine Arbeit so wichtig. Ich habe schon häufig an Veranstaltungen der queeren Community teilgenommen, sei es am CSD oder am Berliner Motzstrassenfest. Dort ist auch immer die LSU Berlin (Lesben und Schwule in der Union) mit einem Stand vertreten, deren Arbeit auch meiner Partei, der CDU, gut zu Gesicht steht.“