„Hello World. Revision einer Sammlung“ – Einblicke in die Kunst der ganzen Welt

Schon seit mehreren Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob sich unsere Museumswelt der letzten Jahrhunderte nur auf die westlichen Kunstwerke konzentriert. Inwiefern sich die Sammlungen der Museen mit mehr Offenheit gegenüber Exponaten aus dem asiatischen oder orientalischen Raum verändern würden, versucht die Ausstellung ,,Hello World. Revision einer Sammlung‘‘ zu zeigen.

Die Kuratoren gehen von dem Grundgedanken aus, dass die Kunstsammlungen der Museen von gesellschaftlichen wie historischen Bedingungen geprägt sind. Zu Zeiten der Teilung Deutschlands sammelten die Ost-Berliner Museen eher die nationalen Kunstwerke, während West-Berlin sich an europäische Werken orientierte. Dieser durchaus komplexe Charakter der damaligen Sammlung wird in der Ausstellung widergespiegelt.

,,Hello World. Revision einer Sammlung‘‘ entfaltet sich in 13 verschiedenen Bereichen über das gesamte Museum des Hamburger Bahnhofs in Berlin. Dabei werden Kunstwerke europäischer Künstler wie Paul Gauguins "Tahitianische Fischerinnen" von 1891 oder Max Pechsteins ,,Strand bei Nidden‘‘ von 1911 präsentiert und asiatischen Künstlern wie zum Beispiel Raden Saleh mit ,,Javanese Mail Station‘‘ gegenüber gestellt.

Bis zum 26. August 2018 ist es Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhabern noch möglich, die Ausstellung von Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie Berlin, in der Invalidenstraße 50-51 zu besichtigen.