Kranzniederlegung am 17. Juni

18.06.2018

Anlässlich des 65. Gedenktages der Bundesregierung an die Volkserhebung vom 17. Juni 1953 in der DDR nahm Frau Prof. Monika Grütters zuerst an der Kranzniederlegung auf dem „Platz des Volksaufstandes von 1953“ um 10:00 Uhr und anschließend an einer weiteren Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes auf dem Friedhof Seestraße um 11:00 Uhr im Berliner Stadtteil Wedding teil.

In ihrer Ansprache betonte sie: „Gerade weil wir uns heute glücklich schätzen, in einem freien und geeinten Deutschland zu leben, dürfen und werden wir jene nicht vergessen, die am 17. Juni 1953 nicht zuletzt auch für Freiheit und Demokratie zu Hunderttausenden auf die Straße gingen. Wir stehen auch gegenüber der jungen Generation in der Pflicht zu vermitteln, wie hart errungen unsere demokratischen Freiheitsrechte sind und welche Gefahren für Demokratie und Menschenrechte von totalitären Ideologien ausgehen, in welchem Gewand auch immer sie daherkommen."

An der Kranzniederlegung beteiligte sich neben Monika Grütters auch Berlins Regierender Bürgermeister und Präsident des Bundesrates, Michael Müller, mit dem Frau Prof. Grütters zuvor gemeinsam vor dem Bundesfinanzministerium auf dem „Platz des Volksaufstands von 1953“ einen Kranz niedergelegt hatte. Alle Teilnehmer, auch Vertreter der Opfergruppen, erinnerten mit dieser Geste an die Opfer des Volksaufstandes gegen das kommunistische Regime, der als eines der prägendsten und bedeutendsten Ereignisse in die jüngere deutsche Geschichte eingegangen ist.

Die CDU hatte bereits am 16. Juni 2018 eine Kranzniederlegung auf dem „Platz des Volksaufstandes von 1953“ organisiert, bei der auch  der Vorsitzende der Berliner Schüler Union leidenschaftlich redete und Hoffnung im Kampf gegen das Vergessen machte.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof Seestraße konnten die Repräsentanten des Bundes und des Landes Berlin mit den anwesenden Zeitzeugen und Opfern zusammenkommen.