„Kultur vor Ort“ in Brandenburg mit Dr. Dietlind Tiemann MdB

24.06.2019

Monika Grütters besuchte am Wochenende im Rahmen ihrer Reihe „Kultur vor Ort“ den Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg. Er ist als „Wiege der Mark“ mit seiner über 850-jährigen Geschichte ein hochbedeutendes, national wertvolles Kulturdenkmal.

Das Denkmalensemble besteht aus dem Dom, der Klausur, den Kurien sowie Nebengebäuden und prägt heute noch die Dominsel, den ältesten Teil der aufwendig sanierten Altstadt von Brandenburg an der Havel. Dort werden bedeutende, einzigartige Kunstschätze aller Epochen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert beherbergt. Das Ensemble wird zusätzlich zu seiner originären Nutzung als Gottesdienststätte auch als Museum und für Konzerte sowie weitere kulturelle Veranstaltungen genutzt. In den vergangenen Jahren hat der Bund Sanierungsarbeiten am Dom zu Brandenburg umfassend gefördert.

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeister Steffen Scheller, Domdechant Bischof a. D. Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Huber, Domkurator Dr. Cord-Georg Hasselmann und weiteren Personen informierte sich Monika Grütters vor Ort über den Sanierungsstand des Brandenburger Domensembles und die geplanten Maßnahmen an Spiegelburg und Ostklausur.

Monika Grütters würdigte die seit den 1990er Jahren laufende Sanierung des Doms als herausragendes und vorbildliches Projekt der Denkmalpflege. Es sei eine Herausforderung und auch ein „großes Glück“, ein „so mächtiges und bedeutendes Denkmal zu bewahren“, so Grütters. Der mittelalterliche Sakralbau sei nicht nur für die Region von herausragender Bedeutung, sondern auch ein „national wirklich bedeutsames Projekt“.