"Kultur vor Ort" mit Matern von Marschall MdB – Besuch des Münsters, des Augustinermuseum und des Alten Friedhofs in Freiburg im Breisgau

17.07.2019

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall besuchte Monika Grütters im Rahmen ihrer Reihe „Kultur vor Ort“ das Freiburger Münster, das Augustinermuseum und den Alten Friedhof in Freiburg im Breisgau.
Mattern von Marschall ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union und im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Das Freiburger Münster wurde als einer der wenigen großen gotischen Kirchenbauten noch im Mittelalter vollendet und ist nicht zuletzt wegen seines einzigartigen und künstlerisch bedeutenden Turms weltbekannt. Fast ohne größere Schäden hat das Münster die zahlreichen Kriege, vor allem die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert überstanden und birgt heute in seinem Innern eine Fülle bedeutender Kunstwerke, die vom Mittelalter bis zur Neuzeit geschaffen wurden. Die überragende künstlerische Ausstattung trägt auch zur nationalen Bedeutung des Objektes bei. Bildhauerarbeiten, Gemälde und Altäre wurden von bedeutenden Künstlern wie Hans Baldung Grien und Hans Holbein d. J., geschaffen.

Im Anschluss an diesen Besuch führte Dr. Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der Städtischen Museen Freiburg und Direktor des Augustinermuseums, Monika Grütters und Matern von Marschall durch sein Haus.
Das Augustinermuseum in Freiburg im Breisgau gehört zu den bedeutenden Museen am Oberrhein mit einer renommierten Sammlung der Kunst vom Mittelalter bis zum Barock sowie Malerei des 19. Jahrhunderts. Es ist ebenfalls Diözesanmuseum der Erzdiözese Freiburg.
Neben der aktuellen Ausstellung „Schwarzwaldgeschichten" wurden u.a. die Skulpturenhalle und der Ausstellungsraum im Haus der Graphischen Sammlung besichtigt. Dort wird momentan die Ausstellung "Blauer Himmel über Baden. Johann Martin Morat" gezeigt.

Die Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofes, Dr. Corinna Zimber, organisierte die anschließende Begehung des Alten Friedhofs Herdern in Freiburg und die Besichtigung der Grabmäler.
Der Alte Friedhof Herdern zählt zu den ältesten noch in Gesamtheit erhaltenen Friedhöfen Deutschlands. Er entwickelt seine wohltuende Wirkung auf die Besucher durch die Ensemblewirkung von Grabmalen, Gedenkstätten, Friedhofskapelle, Nebengebäuden, Friedhofsmauer nebst Nischengräbern und neben allem dem herrlichen parkartigen alten Baumbestand. Die 1722 bis 1725 erbaute Michaelskapelle zeichnet sich durch ihre qualitätsvolle barocke Ausstattung aus. Der rund 1.200 Objekte zählende Grabmalbestand ist mehrheitlich von hervorragender gestalterischer Qualität, großer kunsthistorischer Aussagekraft und hohem Erinnerungswert.
Der Alte Friedhof wurde von 1683 bis 1872 genutzt. Die Grabsteine dokumentieren die Begräbniskultur für diese Zeitspanne mit Gedenksteinen unterschiedlichster Ausprägung, viele mit aufwendiger bildhauerischer Arbeit. Er wurde nach seiner Stilllegung zur Parkanlage umgewidmet und ist sowohl Natur- als auch Kulturdenkmal.