Netzwerk Kultur der CDU Deutschlands nimmt Arbeit auf

23.06.2020

Am 22. Juni 2020 fiel der Startschuss für das Netzwerk Kultur der CDU Deutschlands unter dem Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Kunsthistorikerin Ina Grätz. Etwa 30 Expertinnen und Experten, darunter Kreative, Politiker sowie Vertreter aus Kirchen und Verbänden, werden dieses Fachgremium der Bundespartei mit ihrem Wissen und ihrem Engagement unterstützen.
Mitglieder des Netzwerks Kultur sind unter anderem:
Christine Berg (Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater e. V.), Prof. Dr. Markus Hilgert (Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder), Prof. Julia Hülsmann (Jazzmusikerin), Prälat Dr. Karl Jüsten (Leiter des Katholischen Büros in Berlin beim Kommissariat der Deutschen Bischöfe), Prof. Ulrich Khuon (Intendant des Deutschen Theater Berlin), Dr. Ulrike Lorenz (Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar) und Sabine Verheyen MdEP (Sprecherin der EVP-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlamentes).

Ziele dieses Netzwerks sind die Beziehungspflege zwischen der CDU sowie den Kulturschaffenden und Kulturverbänden, die Nachwuchsförderung und der interessierten Fachöffentlichkeit ein kompetenter Ansprechpartner zu sein. Darüber hinaus soll es die Politik der CDU in den Ländern, im Bund und auf der europäischen Ebene untereinander vernetzen und an der Formulierung und Weiterentwicklung der Programmatik der CDU mitwirken.

Aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Abstandregelungen musste die Konstituierende Sitzung als Hybridveranstaltung stattfinden. Die beiden Vorsitzenden Monika Grütters und Ina Grätz waren gemeinsam mit dem Generalsekretär der CDU Deutschlands Paul Ziemiak vor Ort in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Mit den weiteren Mitgliedern tauschte man sich per Videokonferenz aus.
Paul Ziemiak betonte zu Beginn der Sitzung ausdrücklich die Bedeutung der Kultur für unser gesellschaftliches Zusammenleben.

Das Schwerpunktthema, über das an diesem Abend diskutiert wurde, waren die Corona-Hilfsmaßnahmen für Künstler und Kreative. In diesem Rahmen stellte Monika Grütters auch das NEUSTART-Programm für die Kreativbranche vor. Alle Teilnehmenden waren sich einig in dem Wunsch, dass die Kultureinrichtungen deutschlandweit bald wieder öffnen können und dass man gemeinsam mit Hochdruck daran arbeitet, die Kultur-Orte für die kulturhungrigen Menschen wieder zugänglich zu machen.

Monika Grütters betonte:
„Über die Konstituierung des Netzwerks Kultur der CDU Deutschlands freue ich mich sehr. Ich bin mir sicher, dass wir durch die vielfältige und interessante Mischung an Persönlichkeiten und erfahrenen Experten, die die Themen in ihrer Breite im Netzwerk vertreten, miteinander in einen fruchtbaren und vertieften Austausch treten können.
Mit Unterstützung der CDU-Bundesgeschäftsstelle werden wir dem Thema „Kultur“ noch mehr Raum in unserer Partei geben.
Norbert Lammert danke ich für seine bisherige Arbeit als Vorsitzender. Wir werden auch weiterhin im engen Austausch sein.
Die Kultur verdient gerade in diesen schwierigen Zeiten unser aller Respekt und Unterstützung.“