A Poem for Dinner | Ein Gedicht – Ein Gericht

Das Food-Art-Projekt des Kollektivs »kaboom« startet am 14. Dezember 2018.

Welchen Geschmack haben Worte? Wie schmeckt ein Gedicht? Diese Fragen will das Kollektiv »kaboom« beantworten: es setzt vier Restaurants mit ihren Köchinnen und Köchen das Gedicht „This is Just to Say“ von William C. Williams vor. Jeder interpretiert es auf seine eigene Weise – so entstehen vier unterschiedliche Gerichte, die jeweils für einen Monat auf der Speisekarte stehen.
Williams’ Gedicht ist leicht verständlich und kann einen zum Schmunzeln bringen. „This is Just to Say“ ist als Notiz des Alltags verfasst und eröffnet trotz eines Minimums an Worten ein Maximum an Bedeutungsebenen. Können diese Klarheit und dieser Witz in ein Gericht übersetzt werden? Es gilt, die Sinne der Gäste zu erweitern und die Grenzen dessen zu testen, was Literatur, was Sprache, auch sein kann.

Folgende Restaurants nehmen an dem Projekt teil:
• Das vegan-vegetarische Restaurant Wildeküche am Spreewaldplatz, das auf kreative Weise mit Biophotonik und Säure-Basen-Prinzip umgeht.
• Das Restaurant Schwarze Heidi, bekannt für seine alpenländische Küche.
• Das St. Bart im Graefekiez, das durch seine experimentelle Karte (es werden nur die Zutaten aufgeführt, keine Gerichtbeschreibung) besticht.
• Das Restaurant Kreuzberger Himmel an der Yorckstraße, das mit Geflüchteten zusammenarbeitet und syrische Spezialitäten serviert.

 

„A Poem for Dinner“ - Zeiten und Orte:
• Eröffnungsdinner: Wildeküche | 14. Dezember 2018 | 19 Uhr

• Wildeküche, Spreewaldplatz 5, 10999 Berlin | 14. Dezember 2018 - 2. Januar 2019
• St. Bart, Graefestraße 71, 10967 Berlin | 9. Januar - 3. Februar 2019
• Schwarze Heidi, Mariannenstraße 50, 10997 Berlin | 23. Januar - 13. Februar 2019
• Kreuzberger Himmel, Yorckstraße 89, 10965 Berlin | 6. Februar - 3. März 2019

• Finissage: Kreuzberger Himmel | 6. Februar 2019 | 19 Uhr

Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung für das Eröffnungsdinner unter kaboom [at] freethetext.de ist erwünscht.

 

Mehr Infos zum Kollektiv »kaboom«, die dieses Food-Art-Projekt konzipieren und durchführen:

Das Kollektiv »kaboom« wurde 2018 von Carolin Schmidt und Margaret Schlenkrich gegründet. Ihr Ziel ist es, Texte zum Leben zu erwecken – durch Kunstaktionen sowie Installationen und so einen neuen, sinnlichen Zugang zu Literatur zu schaffen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Kooperation und dem Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, Autorinnen und Autoren sowie Kunstschaffenden. Die Prozesshaftigkeit von Kunst steht bei »kaboom« im Vordergrund, die Lust zu denken und Neues zu schaffen.

• Kontakt: Carolin Schmidt | Telefon: 0176-31654311 | E-Mail: kaboom [at] freethetext.de
• Instagram: @kollektiv_kaboom 
• Website des Food-Art-Projektes: www.freethetext.de/a-poem-for-dinner