Wahlkreistour durch Marzahn-Hellersdorf

25.05.2018

Am Dienstag, den 22. Mai 2018, war es wieder Zeit für Wahlkreistour in Marzahn-Hellersdorf.

Zunächst stand für Monika Grütters und die Wahlkreismitarbeiterin Michaela Mensching ein Besuch der Heiligenfeld Klinik auf dem Programm, die seit September 2017 auf dem Gelände des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) psychosomatische Störungen behandelt werden. Auf Einladung des Chefarzts Sven Steffes-Holländer besichtigte Monika Grütters nicht nur die neuen und komfortablen Patienten- und Therapiezimmer und informierte sich über das umfangreiche Therapieangebot für die bis zu 60 Patienten der Klinik: In einem anregenden Gespräch mit Chefarzt Steffes-Holländer und Klinikmanager Constantin Quick auf dem sonnigen und grünen Klinikgelände konnten anschließend drängende Fragen der psychosomatischen Versorgung hier im Osten Berlins und mögliche Vernetzungspotenziale diskutiert werden. Das Thema seelische Gesundheit, so machte Monika Grütters mehrfach deutlich, liege ihr am Herzen, eine feste Verankerung der Heiligenfeld Klinik in der Gesundheitslandschaft Berlins und ein weiterer Ausbau des Therapieangebots  seien daher wünschenswert.

Um ein ganz anderes Thema ging es anschließend: Auf Einladung des örtlichen Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus und stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Christian Gräff ging es zum Theater am Park TaP in Biesdorf. Seit nunmehr fast 27 Jahren ermöglichen hier engagierte Ehrenamtler ein vielfältiges Kulturangebot, das von Ausstellungen über Tanz bis hin zu Theater und Kreativworkshops reicht. Das TaP hat sich so nicht nur zur Heimat einer Vielzahl kultureller Dienstleister entwickelt, sondern ist auch zum Anlaufpunkt für Vereine, Gruppen und Schulen aus der Umgebung geworden, wenn es um Veranstaltungen und Feierlichkeiten geht. Das TaP ist damit ein wichtiger (sozio-)kultureller Anker in Marzahn-Hellersdorf – der freilich auch mit Problemen zu kämpfen hat. Der Vereinsvorstand um Gerhard Pielmann und Helmut Kontauts machte beim Rundgang durch die Örtlichkeiten und im anschließenden Gespräch deutlich, dass das mehr als 50 Jahre alte Gebäude dringend der Sanierung bedarf, um sein volles Potenzial entfalten zu können. Zu diesem Zweck übergaben die Vereinsmitglieder Monika Grütters eine Ausarbeitung, die nicht nur Problemfelder, sondern auch Ideen und Lösungsansätze aufzeigt. Monika Grütters hob die Bedeutung hervor, die Institutionen wie das TaP nicht nur für die kulturelle Teilhabe, sondern auch für den bürgerschaftlichen Zusammenhalt eines Stadtteils haben und versprach, Möglichkeiten einer Förderung zu sondieren.