Wirtschaftspolitisches Frühstück der IHK Berlin

01.06.2018

Auf Einladung der IHK-Präsidentin Dr. Beatrice Kramm sprach Monika Grütters auf dem Wirtschaftspolitischen Frühstück der IHK Berlin. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik diskutierten anschließend im Ludwig Ehrhard Haus Fragen der Kultur-, Landes- und Standortpolitik Berlins.

Monika Grütters warb in ihrer Rede für die verbindende Kraft der Kultur: „Kultureinrichtungen tragen, davon bin ich überzeugt, in ganz erheblichem Maße zu einer Kultur Verständigung bei, indem sie der Selbstvergewisserung wie auch dem kulturellen Austausch dienen. Zusammenhalt in Vielfalt braucht beides: einerseits die Frage nach Heimat, nach identitätsstiftenden Merkmalen; andererseits den Blick über den Tellerrand hinaus, die Offenheit für das Andere, noch Fremde.“

In diesem Zusammenhang verwies Monika Grütters auch auf die Bedeutung des Films – und die Bedeutung der Filmwirtschaft für Berlin. Ein kleiner Ausblick auf die Planung eines Filmhauses, das die Bundeseinrichtungen  (Berlinale, Kinemathek, Kino Arsenal) zentral bündeln soll, machte deutlich, dass hier auch in Zukunft viel investiert werden soll.

Doch natürlich ging es nicht nur um Berlin als Filmstadt: Intensiv wurden im Gespräch auch andere landespolitische Themen verhandelt. Insbesondere der mehr als angespannte Wohnungsmarkt und die verfehlte Wohnungsmarktpolitik von Rot-Rot-Grün nahm Monika Grütters dabei in den Blick. Sie warb für eine pragmatische Auseinandersetzung mit dem Thema, die ergebnisoffen alle Lösungsansätze diskutiert – so etwa auch eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes. Die Berliner CDU will hier mit einem „Masterplan Wohnen“ in die Offensive gehen. Monika Grütters unterstrich, dass die CDU zum Wohle Berlins darum kämpfen wird, wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen, denn die Stadt verdiene eine vernünftige, zupackende Regierung, die das vielfältige Potenzial Berlins zu nutzen wisse.